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78% Umsatzplus zum Vorjahr sprechen für sich. Die Europäer tätigen sogar doppelt soviele Transaktionen wie im Jahr zuvor. Ob man diesen Wert 2012 toppen kann ist dennoch fraglich.
Bei all dem Lob für den wachsenden Markt des Online-Shoppings zur Adventszeit, geht aus der Studie des Zahlungsdienstleisters Ayden hervor, dass die Durschnittswerte der analysierten Zahlungstransaktionen um 6,3 Prozent schrumpften. Auffälligkeiten gab es beim Bestellungszeitpunkt. Ungewöhnlich viel wurde am 11.Dezember bestellt, besonders viel am 26.Dezember 2011, beide Tage vielen auf das Wochenende. Die Steigerung in Prozent beträgt an diesen Tagen sage und schreibe 200.
Der CCO Roelant Prins von Ayden bemerkte, dass derzeit schlechte Wirtschaftsklima keinerlei Einfluss auf den Online-Kunde, insbesondere im Kaufverhalten. Durch die übersichtlichen Vergleichsmöglichkeiten im Internet scheint dem Kunden bei der periodebedingten umsatzstarken Preiserhöhung genau das zu zusagen. Da man damit der Preiserhöhung entgehen kann, verschieden Produkte und alternative Produkte zur gewünschten Preiskategorie nur ein Klick entfernt ist.
Das bedeutet einen Umsatzplus von 4,4 Milliarden Euro für deutsche E-Commerce Unternehmen, alleinig im Weihnachtsgeschäft. In Prozent entspricht das positive 22, die die Branche definitiv stärken. 14 Prozent für die Versandhandels-Branche, bedeutet in dem Fall 6,8 Milliarden Euro. Der Anteil des Onlinehandels beträgt in diesem Fall über 50 Prozent, genau genommen sind es 65 Prozent die der Versandhandel dem Onlinemarkt zu verdanken hat zum Weihnachtsumsatz. Also kann sich die Branche ein Jahr lang auf den Lorbeeren ausruhen und muss sich noch mehr technische realisierbare Benutzerfreundlichkeit entwickeln um das Weihnachtsgeschäft 2012 weiter zu steigern.